Junior Company

Ach was habe ich mich geärgert in meinen „einigen“ Junior Companys. Nichts hat funktioniert, die Schüler*innen zuerst Feuer und Flamme für ein Projekt, verloren spätestens bei der anhaltenden Projektarbeit jegliche Lust am Unternehmen. Durchgehalten haben nur die Braven, motivierte Schüler*innen sehen jedoch anders aus. Der Aufwand sehr lehrerlastig, die Junior Company Produkte leider nicht marktfähig. Der Absatz an die Eltern und Lehrer*innen in der Schule erzeugte eine gewisse depressive Grundstimmung.

Dafür konnte ich von zahlreichen Erfahrungen, wie ich ein mäßig motiviertes Team führe, profitieren. Den richtigen Weg suche ich noch, aber ich bin drei Schritte weiter!

Ich habe, zugegeben nur Schülerunternehmen, aber doch insgesamt 7 Junior Companys vom Start, über die Erstellung eines Businessplans zum Verkauf des Produktes begleitet. Der schönste Moment war immer die Abrechnung am Ende des Schuljahres.

Nichtsdestotrotz eines oder besser viele Projekte, die ich nie missen möchte und vor allem hoffe irgendwann wieder machen zu können. Mit neuem Elan, viel Struktur und hoffentlich auch Erfolg!

Ländlegöppel

Die 2bs1 der HAS Lustenau, versuchte alte und gebrauchte Fahrräder umzulackieren, zu reparieren und wieder zu verkaufen. Versuchte war das richtige Wort. Schlussendlich wurden 4 Fahrräder lackiert, zwei Väter machten sie fahrtauglich und die Crew verkaufte 3 Stück an die Eltern. Gewinn/Verlust = null

G-T-Shirts

Diese Idee entstand durch die kreative Ader eines begabten Handelsschüler. Marco der Graffiti-Künstler verzauberte einzelne T-Shirts in kleine Kunstwerke. Leider war die Werbung mangelhaft und die Produktion kam nie richtig in Fahrt.

Multikulti-Kochbuch

Ein großartiges Projekt mit wirklich vielen neuen Rezepten für mich. Auch die Klasse ist durch das Multikulti-Kochbuch zusammengewachsen. Die größte Herausforderung: druckfähige Daten von Schüler*innen zu bekommen.

zweiBSeins – Schoki

Die erfolgreichste Junior Company aller Zeiten – fragen Sie mich nicht warum! Mit einem einfachen Schoki-Verkauf auf einen Gewinn von ca. € 400,-! Das war für mich nicht nachvollziehbar, aber schön zu sehen. Die selbstgegossene Schoki gab’s in den Sorten: Chilli, Soletti, Cornflakes und Keks.

Bake a Cake – Flaschenkuchen

Diese Junior Company hatte es wirklich nicht einfach. Ausgerechnet am Verkaufstag hat es auf dem Wochenmarkt in Dornbirn geschüttet! Wieder trocken und sicher in der Schule, wurde der Rest der Flaschenkuchen an backfreudige Lehrer*innen verkauft.

Die Schminkfabrik – Kinderschminken am Spielplatz

Es war eine nette Idee, die Kinder am Spielplatz haben sich gefreut, nur freiwillige Spenden kamen nicht herein. Die Schüler*innen hatten ihren Spaß! Verlust = 50 Euro Schminkset.

S’Märchenhafte Veggiebüachle

Mein Highlight – der Obstigel! Einen ganzen Nachmittag verbrachte die 1ak mit mir in der Küche der Mittelschule Kirchdorf und zauberte tolle Gerichte. S’Märchenhafte Veggiebüachle überzeugte auf dem Markt leider nicht – ist aber immer noch in jedem Elternhaushalt der Klasse zu finden.

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